REVIEW: Lange Nacht der Museen No. 12



Gestern (bzw. Heute) war die 12. Lange Nacht der Museen in Stuttgart und ich muss sagen dass sie mir bis auf einige Kleinigkeiten sehr sehr gut gefallen hat.

Zunächst einmal das was mich gestört hat: Die Organisation mit den Bus Touren.

Es war an vielen Stellen so das schlecht organisiert mit den Bussen das die Leute bis zu 45 min warten mussten bis dann ein total überfüllter Bus vorfuhr in den man sich reinquetschen musste um dann in dem Bus fest zu stellen das gleich dahinter ein 2. kam.

Vor allem die Busfahrer haben das teilweise verursacht da sie ewig rumstanden und einfach nicht die Türen zumachen wollten.
Wobei die Fahrer keine Alleinschuld trifft. Die Technik die verhindert das die Tür jemanden einklemmt ist so hyper sensibel das es ewig dauert bis die Türen sich schliessen und dagegen könne die Fahrer auch nichts machen, leider.

Aber alles schlechte hat auch was gutes den als wir an der Bushaltestelle bei der Akademie der Bildenden Künste stand und auf mein Bus wartete hat ein Typ aus dem Nachbarhaus angefangen Dudelsack zu spielen um uns die Wartezeit zu versüssen.

Fand ich wirklich sehr originell genauso wie den ganzen Rest des Abends.

Angefangen haben wir im "Alten Schloss" dass innen in tolle Lichteffekte gehüllt war (Bild ganz oben im Post) und mit einer tollen Sonderaustellung zum Thema Piraten aufwarten konnte die vor allem für die kleineren zum mitmachen angeregt hat.

Der nächste Halt war der "Kunstverein" der liess leider etwas zu wünschen übrig. Fand ich nicht so doll.

Dafür war es im "Stadtarchiv" umso interessanter. Dort ging es um die Königin Olga die sich schon zu Lebzeiten karitativ engagiert hat und sich um die Leute gekümmert hat.
Nach ihr ist zum Beispiel das "Olgäle Krankenhaus" und das "Königin Olga Stift" benannt.




Als nächstes kam das absolute Highlight der ganzen Tour: "Das Skateboardmuseum Stuttgart".

Es ist das erste und einzige Skateboardmuseum in ganz Europa und hat eine Sammlung von über 1000 Exponaten aus 50 Jahren Skateboard Geschichte.
Dort wird die komplette Entwicklung der Szene beschrieben und dokumentiert.
Zudem gibt es dort einen Skatebowl um zu trainieren und vielleicht eines Tages selber Skateboardgeschichte zu schreiben.
Hat mir wirklich suuuper Klasse gefallen! Mehr zu dem Skateboardmuseum kommt noch
in nem extra "Support your local ppl" Post :D


Dann sind wir hoch zur "Akademie der Bildenden Künste" gefahren wo es tolle Kunst von den dortigen Studenten und Profs zu sehen und zu gewinnen gibt.

Wobei das mit dem Gewinnen sone Sache war weil sich die Trostpreise als Schrott gestalteten den man irgendwo iner Hinterkammer fand und nun loswerden musste.
Klar kann man nicht nur tolle Sache verlosen trotzdem sollten auch die Trostpreise was mit den Künstlern und Studenten zu tun haben.

Trotzdem waren die Werke von den Studenten teilweise wirklich Eindrucksvoll!

Die 2 letzten Stationen waren das "Instituto Italiano di Cultura" wo es ein paar Bilder zu sehen und gab das "Theater Rampe" wo sich alles um die Zahnradbahn drehte.

Man hatte eine Video Aufnahme von verschiedenen Perspektiven aus der Zahnradbahn hinaus während ihrer Fahrt auf die nun ruhende Zahnradbahn projeziert und somit den Leuten noch nie mit der Zacke gefahren sind einen Eindruck zu vermitteln wie toll es ist mit ihr zu fahren.

Alles in allem war es doch ein sehr sehr schöner Abend mit vielen tollen Sachen die man sehen und erforschen konnte.
Ich freu mich schon auf die 13. Lange Nacht der Museen!

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